Landgasthof Löwen

MARIA STEINBACH

 

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Ausflugsziele im Illerwinkel
Die Umgebung

der reizvolle Illerwinkel bietet viel Ruhe zum Abschalten, Tanken neuer Kräfte und gleichzeitig Möglichkeiten zur individuellen Freizeitgestaltung.

Für Sportbegeisterte gibt es Golf- und Tennisplätze, Radwandern (Leihräder vorhanden) Naturfreibad in Grönenbach, Kahnfahrten auf der Iller, gepflegte Langlaufloipen vor Ort, alpine Skigebiete nur 30 km entfernt.

Für den Naturfreund

ausgiebige Wandermöglichkeiten, Illerschleife und Illerstausee, Damwildgehege, Jagdmöglichkeiten in der Eigenjagd, Angeln in der Iller und Ach-Aitrach, Kutsch- und Schlittenfahrten, Naturlehrpfad und Thermalbäder in der Nähe.

Schloss Kronburg

eines der schönsten Renaissanceschlösser Bayerns thront malerisch
auf einer Anhöhe (752 m) über dem idyllischen Illerwinkel
(10 km südlich von Memmingen)

Von Mai - Okt. Schlosskonzerte, Kunstausstellungen
Schlossführungen
in Gruppen ab 15 Personen jederzeit nach Voranmeldung

Die Schlossherrschaft führt die Gäste persönlich durch ihr Reich. Sie erzählt anschaulich aus der wechselvollen Geschichte der "Kronburg" und weiß viel Wissenswertes über das ausschließlich aus altem Familienbesitz stammende Inventar zu berichten.

 

 

 Bauernhof- und Schützenmuseum in Illerbeuren

Das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren lädt Sie ein zu einem Besuch und einem Rundgang durch die Geschichte Schwabens.

Mit mehr als 30 Gebäuden aus vier Jahrhunderten wird hier nicht nur Vergangenes lebendig. Im weitläufigen Museumsgelände warten nicht nur eingerichtete Häuser und Höfe, sondern viel Interessantes zu allen Themen rund um die ländliche Kulturgeschichte.

Das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren ist das Freilichtmuseum für den Regierungsbezirk Schwaben, der sich von Oberstdorf im Süden bis nach Nördlingen im Norden erstreckt. Das Bauernhofmuseum beherbergt auch das Schwäbische Schützenmuseum.

Die Einrichtung wird getragen von einem Zweckverband, dem der Bezirk Schwaben, der Landkreis Unterallgäu und der Heimatdienst Illertal e. V. angehören.

Das Museum wurde bereits 1955 eröffnet und ist damit das erste Freilichtmuseum in Süddeutschland. Es befindet sich trotz seiner langen Geschichte ständig im Ausbau, der durch den Erwerb weiterer Grundstücksflächen möglich wurde.

Das Freilichtmuseum zeigt in erster Linie Zeugnisse der ländlichen Baukultur, also eingerichtete Häuser und Höfe, aber auch spezielle Objektsammlungen, thematische Ausstellungen und vieles mehr, das zum Verständnis der ländlichen Kulturgeschichte beträgt.


Kartause Buxheim

Am Ausgang des 11. Jahrhunderts traten an verschiedenen Orten Europas Reformbewegungen des Mönchtums hervor. Ziel dieses Aufbruchs war die Rückkehr zu den Idealen der Armut, Demut, zu Gebet und spirituellem Lebens in Abgeschiedenheit von der Welt.

Der Hl. Bruno von Köln war einer der hochmittelalterlichen Reformer. Er baute in der Chartreuse, einer einsamen Berggegend nahe Grenoble, eine neue Lebensgemeinschaft, die Askese und Eremitentum mit gemeinsamem klösterlichen Leben verband. Aus ihr ging der Orden der Kartäuser hervor, der sich bis zum Spätmittelalter über Europa ausgebreitet hatte und großes Ansehen genoss.

Das Dorf Buxheim an der Iller, erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt, war Sitz eines kleinen Stifts. Der letzte Probst Heinrich von Ellerbach holte mit einer großzügigen Schenkung im Jahre 1402 die Kartäuser nach Buxheim.

Das Kloster war bald sehr geachtet und wuchs durch zahlreiche Wohltäter zu einer stattlichen Größe heran.

Durch die Reformation in der benachbarten Reichsstadt Memmingen geriet die Kartause in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts in große Schwierigkeiten. Als sich das Haus Habsburg zur Schutzmacht über Buxheim erhob, kam das Kloster in sicheres Fahrwasser und wurde einzige Reichskartause in Deutschland.

Nach den Wirren des 30jährigen Krieges brach eine neue Blütezeit für die Kartause an.

Ende des 17. Jahrhunderts setzte eine Bauwelle in den süddeutschen Klöstern ein, so auch in Buxheim. Prior Johannes Bilstein gab den Auftrag zur Umgestaltung der Anlage im Stil des Barock. Den Künstler Ignaz Waibl beauftragte er mit der Errichtung eines Chorgestühls, das zu den bedeutendsten dieser Epoche gehört.

Auch die spätgotische Kirche wurde umgebaut und erhielt neben dem Chorgestühl eine neue Ausstattung. Die Gebrüder Dominikus und Johann Baptist Zimmermann wirkten viele Jahre in Buxheim und schufen u.a. die Anna-Kapelle, auch Perle des Rokoko genannt, und einen prächtigen Bibliothekssaal. Ebenso wurden Kreuzgang und Zellenhäuser erneuert.

Ein frühes Meisterwerk von Dominikus Zimmermann begegnet uns in der benachbarten Buxheimer Pfarrkirche St. Peter und Paul wieder

 Weiter lohnenswerte Ziele:

     Wallfahrtskirche Lehenbühl

     ehemalige, freie Reichsstadt Memmingen

      Frundsbergstadt Mindelheim mit fünf Museen

       die Waldburg zw. Wangen und Ravensburg

      Königsschlösser bei Füssen    

       Basilika Ottobeuren: www.ottobeuren.de

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